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Ergebnis
Wann ist dieser Rechner sinnvoll?
Wenn du grob vergleichen willst, was ein Ladevorgang kostet, wie stark Verluste wirken oder wie sich Zuhause- vs. öffentlicher Strom auf den Mittelwert auswirkt – mit Bandbreite statt Scheingenauigkeit.
So funktioniert der Schnellmodus
Akkugröße, SoC-Fenster, Ladeleistung, pauschaler Verlust und ein Referenzpreis pro kWh genügen für eine erste Orientierung zu Netzbezug, Zeit und Kosten pro Ladung.
So funktioniert der Expertenmodus
Hier trennst du AC/DC, Fahrzeuggrenzen, Kurve oberhalb 80 %, Temperatur, Vorkonditionierung, getrennte Verluste, Anteil und Preis Zuhause/öffentlich, Verbrauch für €/100 km und Ladungen pro Monat für Szenarien.
Typische Fehler bei der Einschätzung
Haushaltstarif für alle öffentlichen Ladevorgänge verwenden; Verluste ignorieren; Ladeleistung mit dauerhaft erreichbarer DC-Spitze verwechseln; Minuten- oder Startgebühren unterschlagen.
Was du mit dem Ergebnis machen kannst
Budget und Tarifvergleiche vorbereiten, mit dem Stromverbrauchsrechner andere Lasten einordnen und bei Planung von Wallbox oder PV den Fachbetrieb einbeziehen.
Typische Kostenfallen
Ein Haushaltstarif für alles
Öffentliche Lader nutzen andere Preise und oft Zusatzmodelle – der Mischpreis im Expertenmodus bleibt eine Schätzung.
Ladeverlust unterschätzen
Netzbezug ist höher als die Energie, die im Akku ankommt – sonst liegen Kosten zu niedrig.
Nenn-DC-Leistung als Dauerwert
Spitzen-kW am HPC ist selten über den ganzen SoC-Bereich haltbar; der Rechner bleibt bewusst grob.
€/100 km ohne realen Verbrauch
WLTP und Fuß vom Gas weichen stark ab – ohne passenden kWh/100 km ist die Nebenrechnung irreführend.
Block- und Minutentarife ignorieren
Viele Anbieter berechnen nicht rein pro kWh – dann weicht die Praxis vom Rechner ab.
Wann lohnt echte Messung oder App?
Wenn du häufig öffentlich lädst oder Sondertarife hast: App- oder Zählerwerte liefern belastbarere Mittelwerte als jede Online-Näherung.
Ladekosten sinnvoll einschätzen
- SoC-Fenster und nutzbare Akkugröße realistisch setzen
- Ladeverlust und AC/DC im Expertenmodus anpassen
- Anteil Zuhause vs. öffentlich und zwei Schätzpreise eintragen
- Verbrauch kWh/100 km nur setzen, wenn plausibel
- Tail-Laden >80 % bedenken, wenn du oft voll lädst
- Ergebnis als Schätzung nutzen, Tarife beim Anbieter prüfen
- Installation und Leitungen immer fachgerecht klären
Beispielprofile
Klicke auf ein Profil, um typische Werte direkt in den Rechner zu übernehmen.
Wallbox Nacht, Alltag bis 80 %
75 kWh, 20→80 %, 11 kW, AC-Verlust, meist Zuhause.
DC-Schnellladen unterwegs
10→70 %, hohe Säule, höherer DC-Verlust, öffentlicher Preis-Schätzwert.
Tail bis 100 %
20→100 % mit langsamer Tail-Phase im Modell.
Winter + Vorkonditionierung
Kaltprofil und kleine Zusatz-kWh.
Beispiel: eine Ladung (Orientierung, Mischpreis grob 0,32 €/kWh)
| Akku / SoC | Leistung & Verlust | ca. Netz-kWh | ca. €/Ladung |
|---|---|---|---|
| 58 kWh, 30→80 % | 11 kW, 11 % Verlust | ca. 32 | ca. 10,24 € |
| 75 kWh, 15→85 % | 11 kW, 13 % Verlust | ca. 59 | ca. 18,88 € |
| 77 kWh, 10→70 % | DC, 18 % Verlust | ca. 55 | ca. 17,60 € |
| 60 kWh, 20→100 % | 11 kW, 14 %, Tail-Modell | ca. 55 | ca. 17,60 € |
Praktische Hinweise
- Öffentliche Preise oft in App oder Display – dort grob prüfen, nicht pauschal mit Haushaltstarif gleichsetzen.
- Ladeverluste sind bei DC und Kälte oft höher als bei warmer Wallbox-AC-Nacht.
- Für €/100 km brauchst du einen realistischen Fahrzeugverbrauch – WLTP und Praxis weichen ab.
- Oberhalb ca. 80 % SoC dauert das letzte Prozent oft unverhältnismäßig länger – im Expertenmodus vereinfacht abgebildet.
- Block- oder Minutenpreise an Schnellladern werden hier nicht abgebildet.
- Sicherheit und Kabeltypen immer nach Hersteller und Elektriker-Vorgabe.
Häufige Fragen
Was berechnet der E-Auto-Ladekosten-Rechner?
Eine grobe Schätzung des Netzbezugs inklusive Verlust, der Kosten pro Ladung mit Mischpreis Zuhause/öffentlich, einer Näherung der Ladezeit sowie optional Kosten und Reichweite pro 100 km aus dem Verbrauch.
Warum kein exakter öffentlicher Tarif?
Anbieter wechseln Modelle (pro kWh, pro Minute, Block, Abo). Hier arbeitest du mit Schätzpreisen – ohne verbindliche Tarifversprechen.
Warum Schnell- und Expertenmodus?
Der Schnellmodus liefert schnell eine Größenordnung. Der Expertenmodus trennt AC/DC, Verluste, Kurve, Temperaturen, Vorkonditionierung und öffentlichen Anteil.
Wie genau ist die Ladezeit?
Nur Näherung aus kWh und kW mit vereinfachter Tail-Logik ab 80 %. Echte Kurven, Temperatur und BMS können stark abweichen.
Was ist mit Kosten pro 100 km?
Nebenrechnung aus ins-Akku-Energie dieses Ladevorgangs und deinem kWh/100 km – nur sinnvoll, wenn der Verbrauch realistisch gesetzt ist.
Warum drei Szenarien?
Sie skalieren Ladungen pro Monat, Preis und Verlust grob – damit siehst du eine Bandbreite statt eines scheinbar exakten Einzelwerts.
Kann ich das Ergebnis als Angebot verwenden?
Nein. Nur unverbindliche Orientierung; verbindliche Preise gelten beim jeweiligen Anbieter.